Eigenstromversorgung, Netzeinspeisung, Batterieladung, Heizungsunterstützung und zur Wasserstofferzeugung


Auf Grund der derzeit noch geringen Einspeisevergütung von 9,2 Cent/kWh (höhere Vergütung in Vorbereitung) liegt die Priorität bei der Deckung des Eigenstrombedarfs im Betrieb und Eigenheim. Überschüssiger, nicht zeitgleich verbrauchter Energieertrag wird in das öffentliche Netz eingespeist oder kann zur Heizungsunterstützung verwendet werden. Letzteres ist jedoch die unwirtschaftlichste Nutzung und lohnt nur bei Heizungen, die mit Strom betrieben werden.

WICHTIG: Bei Eigennutz muss zur Betrachtung der Wirtschaftlichkeit einer WKA der kontinuierlich steigende Strom-BEZUGSPREIS gegengerechnet werden. Die Nutzdauer der WKA beträgt bei regelmäßiger Wartung länger als 20 Jahre.
 
Gegenüber Photovoltaik-Anlagen bieten Windkraftanlagen gerade in den kälteren, windreicheren und sonnenscheinarmen Jahreszeiten und Gebieten Vorteile.

Weitere effiziente Nutzung erschließt sich kurzfristig durch das Laden von Akkus mobiler Elektrofahrzeuge und mittelfristig durch die Erzeugung von Wasserstoff mittels Elektrolyse. Der Wasserstoff kann dann bei Bedarf für den Betrieb von stationären oder mobilen Brennstoffzellen zur Strom– und Wärmeerzeugung genutzt werden.


vertikale Windkraftanlage für Netzparallelbetrieb mit Wechselrichter, Kombination mit Photovoltaik, Solar-Modul, Eigenstromversorgung, Steuergerät, Kontrollgerät für Windkraftanlagen  

Netzbetrieb / Netzparallelbetrieb

Anschluss an das Hausnetz zur Deckung des Eigenstrombedarfs mit Überschuss-Einspeisung
Zwei Systemvarianten (siehe Skizze links)

1. mittels Wechselrichter, zugelassen zur Netzeinspeisung
- WKA bis einschl. 5kW: 220V/110V—50Hz./60Hz
- WKA größer 5kW: Drehstrom, dreiphasig 400V

2. direkter dreiphasiger 400V-Netz-Anschluss, OHNE Wechselrichter. Siehe unsere horizontalen WKA H5,5k bis H45K.

Der Anschluss erfolgt an Ihr Hausstromnetz, NICHT an den Trafo, wie bei größeren PV-Anlagen oder großen Windkraftanlagen, wo 100% eingespeist werden. Nur der Stromüberschuss, der über den gleichzeitigen Eigenstromverbrauch hinaus erzeugt wird, wird ins Netz eingespeist.



Inselbetrieb Eigenstromversorgung Laden von Batterien / Akkus Heizungsunterstützung Erzeugen von Wasserstoff zur Energiespeicherung  

Inselbetrieb / Batteriebetrieb

  • netzautark
  • entlegene Gegend
  • Laden von Batterien / Akkus
  • Netzautarke Energiesysteme im Verbund mit Photovoltaik und Dieselgenerator, siehe Unterseite Systemlösungen

Wir bieten komplette netzautarke Energieversorgungssysteme mit einer Leistung von 10kW bis 100kW an.

Funktionsbeschreibung
Ein Steuergerät, das gleichzeitig als Gleichrichter und Laderegler dient, wandelt die dreiphasige Generatorspannung in konstante Gleichspannung. Je nach Anlagengröße beträgt diese Ausgangsspannung 12V, 24V, 48V oder bis zu 300V. Angeschlossene Batterien werden kontrolliert geladen und dienen als Puffer. An die Batterien können folgende Geräte angeschlossen werden:
  • Gleichspannungsgeräte
    Diese finden sich u.a. im Bereich Camping und Boote.
  • Alternativ: Anschluss von Akkus für Elektromobile, Elektrofahrräder
  • Wechselrichter, speziell nur für den Betrieb eines Inselnetzwerks OHNE Kontakt zum öffentlichen Netz.
  • Heizpatronen / Durchlauferhitzer: NUR für Überschuss bzw. wo keine Primärenergie verfügbar.


NUR zur Heizung (als "Heizmühle")

Auf Grund der in jüngester Zeit zunehmenden Anfrage für diese Anwendung, betonen wir hier nochmals:

Dies ist die unwirtschaftlichste und unökologischste Art der Stromnutzung.


Wir haben diese Anschlussvariante hier nur der Vollständigkeit halber gelistet. Bei der Verwendung mit Heizpatrone wird der Strom VERHEIZT, so wie bei einer Nachtspeicherheizung!! Um die Heizenergie entsprechend einem Liter Öl zu erzeugen, benötigt man je nach System ca. 10kWh Strom!!!!!!!!!
Sie ist nur für Anschlussvarianten sinnvoll, bei denen der Überschuss kurzfristig auf Grund sehr hohen Ertrags bzw. niedrigem Verbrauchs nicht eingespeist werden soll bzw. kann (z.B. Inselsystem).
Eine weitestgehende Nutzung zur Deckung des Eigenstrombedarfs ist primär anzustreben. Es ist nur sinnvoll den Strom zum Heizen zu verbrauchen, wenn das Heizungssystem einen hohen Eigenstromverbrauch hat wie z.B. Wärmepumpe (je nach Systemeffizienz: aus 1kWh Strom erhält man ca. 3-5kW Wäremenergie) bzw. bei sehr gutem Windstandort zum Betrieb einer bestehenden Nachtspeicherheizung.